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- Effektvolle PVC-TV-Kulisse im "Treffpunkt Kultur"-Studio
- PVC-Compounds von EVC auf pflanzlicher Basis
- PVC-Bilder von Jochen Stenschke erstmals in Wien
ORF-Studioausstattung "Treffpunkt Kultur" aus transparenten PVC-Folien
Arch. Eduard Neversal entwirft innovative zukunftsweisende TV-Kulisse
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Die Vergaberichtlinien für die Studiogestaltung von "Treffpunkt Kultur" stellten unter anderem folgende Anforderungskriterien: zukunftsweisend, innovativ, ein Wohlfühl-Ambiente schaffen, einen raschen, unkomplizierten Auf- und Abbau ermöglichen und vielfältige Lichtführungs-Möglichkeiten bieten. Diese und viele andere Positiva bietet die mobile PVC-Kulisse von Architekt Eduard Neversal.
Mit den mobilen, aufblasbaren Elementen (transparente und transluzente Schläuche aus PVC-Folie, die mittels Gleitverschlusssystem verbunden werden), die aus vielfältigen Krümmungen bestehen, erzeugt Neversal eine lebendige Lichtführung mit großer Tiefenwirkung. Die vom Wiener Architekten Eduard Neversal entworfenen Skizzen wurden von Architekt Peter Michael Schultes, Guru der aufblasbaren Architektur und Skulptur in Österreich, technisch und praktisch umgesetzt.
Da sich die Sendung Treffpunkt Kultur selbst sehr oft mit zukunftsweisender Architektur und Design auseinander setzt, stellte die Studiogestaltung für alle Beteiligten eine große Herausforderung dar. Die Moderatorin, Barbara Rett, legte auf ein angenehmes Studioambiente Wert. Von großer Bedeutung ist, dass sich die Sprecher mit dem Erscheinungsbild und den Proportionen der Kulisse identifizieren. Die Ausstattungen für Fernsehproduktionen müssen den Vorstellungen und Ideen des Regisseurs und zusätzlich den Fernsehrichtlinien entsprechen. Die Vorteile der aufblasbaren PVC-Elemente sind: leichte Handhabung, schneller, unkomplizierter Auf- und Abbau (ca. 1,5 Stunden), platzsparende Lagerung und die lange Haltbarkeit der PVC-Folien. Die Zukunft entwickelt sich in Richtung "mobile Bauwerke", erklärt Eduard Neversal. Denn der temporäre Charakter - vor allem im Fernsehen - kann durch aufblasbare Elemente ideal zum Ausdruck gebracht werden. Wobei die Sitzelemente in "Treffpunkt Kultur" aus den 20er Jahren von Eileen Gray stammen. Das beweist, dass sich gute Architektur wiederum durch Zeitlosigkeit auszeichnet.
Architekt Eduard Neversal (geboren 1946 in Schärding, Oberösterreich) absolvierte sein Architekturstudium in Wien an der Akademie der Bildenden Künste bei Prof. Plischke. Seit 1975 ist er als freischaffender Architekt in der Bundeshauptstadt tätig. 1980 übernahm Eduard Neversal die Gestaltung sowie Gesamtleitung der Wiener Festwocheneröffnung. Es folgten Aufträge für Architektur und Bühnenbilder im In- und Ausland sowie zahlreiche ORF-Ausstattungen (Vera, Taxi Orange, Starmania etc.). Die gestalterische und technische Leitung von Großfestivals und Ereignissen wie Papstbesuch Heldenplatz 1998, EU-Erweiterungsfest 1998 und Mitteleuropäischer Katholikentag Mariazell 2004 stellten für ihn interessante Aufgaben dar.
Nähere Informationen erhalten Sie unter www.neversal.at
PVC-Compounds von EVC auf pflanzlicher Basis
Auf der ComPaMED stellte EVC das neue "Greenvyl-Med"-Compound mit rein pflanzlichen Additiven vor
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| © EVC |
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"Greenvyl-Med" heißt EVCs neue Produktpalette von PVC-Compounds, die unter Verwendung von pflanzlichen Additiven hergestellt werden. Das Besondere der neuen Compounds ist, dass nur nachwachsende Rohstoffe als Additive eingesetzt werden. Mit dem Augenmerk auf ständige Verbesserung der gesundheitlichen Aspekte hat European Vinyls Corporation (EVC) diese neuen PVC-Compounds auf der Düsseldorfer "ComPaMED", internationale Fachmesse für Komponenten, Vorprodukte und Rohstoffe der medizinischen Fertigung, präsentiert.
Der Vorteil der "Greenvyl-Med"-Produkte ist, dass durch die Verwendung von pflanzlichen Additiven eine noch höhere Verträglichkeit erreicht wird. Die pflanzlichen PVC-Compounds werden bei medizinischen Anwendungen wie Infusionsschläuchen, Kathetern, Sauerstoffmasken, Sonden bei der Blutdialyse und Blutbeuteln eingesetzt.
Ein Spezialistenteam forscht und entwickelt laufend Verbesserungen der medizinischen Compounds. EVC setzt auf kontinuierliche Qualität und achtet darauf, dass nur zertifizierte Pflanzen verwendet werden, überprüft die eingesetzten Rohmaterialien und führt beim Fertigungsprozess ständige Kontrollen durch. Somit entstehen qualitative, hochwertige PVC-Compounds, die sich durch einen extrem hohen Reinheitsgrad auszeichnen.
Diese speziellen Compounds werden an zwei - Argenta (Italien) und Sins (Schweiz) - EVC-Produktionsstätten erzeugt.
Grundsätzlich entstehen PVC-Compounds durch Mischen von PVC mit Additiven. Durch das Beifügen der Additive erhält das Endprodukt die gewünschten Eigenschaften. Als Additive werden unter anderem Stabilisatoren, Gleitmittel, Füllstoffe, Schlagzähmodifizierer, Weichmacher und Pigmente verwendet. Angeboten werden die PVC-Compounds in zwei Formen: als Granulat oder Pulvermischung. Zu unterscheiden ist zwischen festen, die hauptsächlich für Rohre, Fenster oder Rollläden, und flexiblen Compounds, die unter anderem für Kabel, medizinische Anwendungen oder in der Schuhindustrie eingesetzt werden. Die derzeitige Produktionsleistung bei Compounds liegt bei 230.000 Tonnen pro Jahr, die weltweit vertrieben werden. Bei der Erstellung von hochwertigen medizinischen Compounds ist EVC mit 15.000 Tonnen jährlich europäischer Marktführer.
EVC ist Europas führender PVC-Hersteller und steht weltweit an fünfter Stelle. Das Unternehmen, 1986 als Joint Venture der italienischen EniChem und der englischen ICI gegründet, stellt Polyvinylchlorid (PVC), Ethylendichlorid (EDC), Vinylchlorid (VCM), PVC-Compounds und Hartfolien her. Die Produktionskapazitäten der Gruppe belaufen sich auf 1,4 Millionen Tonnen PVC und 1,1 Millionen Tonnen VCM pro Jahr. Seit 1994 notiert die Unternehmensgruppe, deren Firmensitz sich in Eijsden (Niederlande) befindet, an der Amsterdamer Börse. Die Produktionsstandorte verteilen sich auf ganz Europa und Indien. Insgesamt beschäftigt EVC rund 3.000 MitarbeiterInnen.
Kontakt: corpcom@evc-int.com
Nähere Informationen finden Sie unter www.evc-int.com oder www.evc-compounds.com
Jochen Stenschke stellt erstmals in Wien aus
Der deutsche Maler "verzaubert" seine Bilder durch seine Technik - transparente PVC-Folien, Salzgründe, Ritzen
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| © Jochen Stenschke |
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"In einem Nu" lautet der Titel der ersten Einzelausstellung des deutschen Malers Jochen Stenschke in Wien. In all seinen Arbeiten spielt der Faktor "Zeit" eine große Rolle. Durch seine interessante und vielfältige Arbeitsweise hat er für sich einen Weg gefunden, "Zeit" in den mehrschichtigen Bildern darzustellen. Eine Variante das Thema transparent zu machen sind PVC-Platten, die den Eindruck vermitteln, dass sich die Spuren der Zeichnung wie hinter einem transparenten Vorhang verdecken und die intensiven Farben sich auf Distanz halten. Die Ausstellung "In einem Nu" läuft noch bis 5. März 2005 (Galerie Ulrike Hrobsky, Grünangergasse 6, 1010 Wien).
Den Untergrund der Arbeiten bilden Holzplatten in einer Stärke von ungefähr 2 cm, auf die Japanpapier gelegt und dann mit farblichen Kompositionen gestaltet werden. Durch das dünne Auftragen von Salzgründen und/oder die Fixierung von transparenten eingefärbten PVC-Bahnen schafft es Stenschke, unterschiedliche Realitätszustände in der Über- und Nebeneinanderlagerung der Materialien gleichzeitig darzustellen. Durch Auskerben oder Einfärben der PVC-Platten variiert der Künstler die Wirkungskraft der Bilder. Mit Werkzeugen, die man vom Holzschnitzen her kennt, schneidet bzw. ritzt er in die Oberfläche der PVC-Platten feingliedrige Zeichnungen - archaische Formen wie Kopf, Blatt, Frucht, Stängel.
Seine Bilder, die in der Größe variieren, leben von den Gegensätzen: Tiefen, Fernen und Nähen, des Deutlichen und Angedeuteten, des Getrübten und Klaren. In seinem Katalog "Zeitströme", erschienen im Bielefelder Kerber-Verlag, schrieb Stenschke "Realität ist immer Bewegung, sie lässt sich nicht in einem Bild festhalten." Mit und durch PVC fand der innovative Maler eine Möglichkeit, seinen Werken eine neue Dimension zu verleihen.
Die Galerie Ulrike Hrobsky präsentiert mit diesem Künstler einen Maler, der sich mit philosophischen, mythischen, heilungsrelevanten Aspekten der menschlichen Existenz befasst und diese Aspekte in seinen Bildern zum Ausdruck bringt. Jochen Stenschke, geboren 1959 in Marl (Deutschland), studierte an der Hochschule der Künste Berlin. Von 1985 bis 2001 unterrichtete er an der Europäischen Kunstakademie in Trier und im darauf folgenden Jahr an der Hochschule der Künste Berlin. Seit 2001 ist er Gastdozent an der Universität der Künste Berlin. Seine künstlerische Laufbahn begleiten zahlreiche Ausstellungen in ganz Europa.
In der Innenstadtgalerie Ulrike Hrobsky finden jährlich sechs bis acht Ausstellungen statt. Das Galerieprogramm umfasst ein breites künstlerisches Spektrum - von abstrakt ungegenständlichen bis hin zu figurativ gegenständlichen Positionen.
Nähere Informationen finden Sie unter www.galerie-hrobsky.at
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