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Neue Optimierungsmethode verknüpft Umwelt mit Geld -
Ökologische Verbesserungen auch für Laien einfach errechenbar

März 2003.
Der Begriff der "Nachhaltigen Entwicklung" ist zwar mittlerweile ein weltweit anerkanntes Leitbild, doch wie eine ausgewogene Kombination aus Wirtschaft, Umwelt und Sozialem umgesetzt bzw. wie die Umsetzung überprüft werden kann, ist vielen Menschen derzeit noch unklar. Der PVC-Hersteller Vinnolit hat nun eine Rechenmethode entwickelt, die den abstrakten Begriff der Nachhaltigkeit aus der Welt der Wissenschaft herausholt und auch für Laien nachvollziehbar macht: Die Optimierungsmethode zeigt anhand konkreter Beispiele, welche Vorteile erzielt werden können, wenn das durch den Einsatz von kostengünstigen Bauprodukten ersparte Geld für ökologische oder soziale Verbesserungen verwendet wird.

Wenn man in Österreich oder Deutschland beispielsweise 100 Euro investiert, um die Wärmedämmung eines Hauses zu verbessern, so werden in den folgenden 50 Jahren ca.1.500 kg an CO2-Emissionen und rund 27.000 Megajoule an Primärenergie eingespart. Die Wärmedämmung eines Hauses bleibt mindestens 50 Jahre funktionstüchtig. Primärenergie ist jene Energie, die in den am häufigsten verwendeten Heizstoffen steckt - Erdöl, Kohle oder Erdgas.

Noch konkreter: Wenn Sie ein kleines Haus mit 10 PVC-Fenstern ausstatten, sparen Sie gegenüber Alternativen etwa 3.000 Euro - dabei sind Kosten für Anschaffung, Pflegemaßnahmen und Recycling berücksichtigt. Mit diesem Geld können etwa 70 m2 Hauswand thermisch isoliert und damit rund 800.000 MJ Primärenergie und 40 Tonnen CO2-Emissionen eingespart werden. Oder: Wenn Sie die Wasserversorgung (Versorgung mit Trinkwasser und Entsorgung des Abwassers) für ein Haus mit PVC-Rohren durchführen, sparen Sie gegenüber Alternativen wie z.B. Stahl oder Gusseisen rund 700 Euro. Mit diesem Geld können Sie etwa 15 m2 Hauswand thermisch isolieren und so 11 Tonnen CO2-Emissionen (und 190.000 MJ Primärenergie) einsparen. In beiden Fällen kann während der Nutzungsdauer der Wärmedämmung (50 Jahre) weit mehr an klimawirksamen Luftschadstoffen und Energie eingespart werden, als bei der Herstellung und Nutzung der PVC-Produkte verbraucht wird.

Österreich hat sich im Rahmen des Kyoto-Klimaschutzprotokolls dazu verpflichtet, seine Treibhausgas-Emissionen bis 2008 um 13 % zu senken. Bedenkt man, dass in unseren Breitengraden 70 % des privaten Energieverbrauchs auf das Heizen entfallen, und dass mangels ausreichender Isolierung die Wärme oft verschwendet wird, dann wird klar, warum Endverbraucher gerade in diesem Bereich auf sinnvolle Weise zu ökologischen Verbesserungen beitragen können.

Wie viel "Ökologie" mit wie viel Geld im Einzelfall zu finanzieren ist, kann jeder individuell unter www.vinnolit.de/umwelt im Internet ergründen. Im Bereich "Ökogeld" finden sich weitere Beispiele und Informationen über PVC und Umweltschutz.


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