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Vinnolit veröffentlicht Nachhaltigkeitsbericht:
Erster PVC-Hersteller mit Bilanz der ökonomischen, ökologischen und sozialen Aspekte
Mai 2004. Als erster PVC-Produzent weltweit veröffentlichte Vinnolit einen vollständig validierten Nachhaltigkeitsbericht. Das Unternehmen mit Sitz in Ismaning bei München (Deutschland), einer der bedeutendsten Hersteller des Kunststoffes PVC, entspricht damit dem steigenden Bewusstsein für die Notwendigkeit, wirtschaftliche Leistungsfähigkeit, ökologische Verträglichkeit und soziale Akzeptanz auszubalancieren. "Wir wollen das Umwelt- und Sicherheitsmanagement des Unternehmens transparent machen, unser unternehmerisches Handeln und unsere Verantwortung für Umwelt und Gesellschaft aufzeigen und auch das Vertrauen in den bewährten Polymerwerkstoff PVC stärken", erläutern die Geschäftsführer Dr. Josef Ertl und Hans-Jürgen Zippel. Der Vinnolit "Nachhaltigkeitsbericht mit Umwelterklärung 2003" orientiert sich an den Anforderungen für Nachhaltigkeitsberichte der Global Reporting Initiative (GRI), die als internationaler Standard gelten. Gleichzeitig werden auch die Anforderungen an eine Umwelterklärung nach EG-Umweltaudit-Verordnung (EMAS) erfüllt. Der gesamte Bericht wurde von Experten des TÜV Süddeutschland - als unabhängigem Dritten - geprüft und die Gültigkeit bestätigt.
Die Vinnolit GmbH & Co. KG erzielt mit 1.570 Mitarbeitern einen Jahresumsatz von mehr als 500 Millionen Euro. Das Unternehmen produziert und vermarktet ein breit gefächertes Sortiment an PVC-Rohstoffen, das alle gängigen PVC-Anwendungen abdeckt.
Geprüft wurde auch der Beitrag, den das Unternehmen im Rahmen von "Vinyl 2010", der freiwilligen Selbstverpflichtung der europäischen PVC-Industrie, leistet, etwa bei der Erfüllung von Recycling-Aktivitäten, der Minimierung der Emissionen und der Reduktion des Energiebedarfs. Beispielsweise ging bei Vinnolit der Energieverbrauch pro Tonne erzeugtem PVC von 1999 auf 2002 um 8,8 % zurück; gleichzeitig wurden die Emissionen in Luft und Wasser weiter verringert.
Hinsichtlich der sozialen Komponenten der Nachhaltigkeit - ein nach wie vor relativ wenig bearbeitetes Gebiet - untersuchte Vinnolit etwa, inwieweit eine Einflussnahme auf Zulieferanten zur Einhaltung der Sozial- (und auch Umwelt-)Standards eine Rolle spielt; sowie Fragen der Gesundheitsvorsorge, der Vereinbarkeit von Beruf und Familie (etwa durch flexible Arbeitszeiten oder betriebliche Altersvorsorge), der Einbeziehung behinderter Mitarbeiter, der Gleichstellung von Mann und Frau oder der Stellung ausländischer Arbeitnehmer.
Internationale Beachtung findet die von Vinnolit entwickelte "Optimierungsmethode", ein Rechenmodell, durch das der abstrakte Begriff der Nachhaltigkeit konkret in Zahlen umgewandelt werden kann. Die Methode ermöglicht die Überprüfung, welche ökologischen oder sozialen Verbesserungen sich mit jenen Mitteln durchführen lassen, die durch die dank der Verwendung von PVC-Produkten erzielten Einsparungen frei werden. (Näheres unter: www.vinnolit.de/neu/index.htm)
Zur weiteren Umsetzung des Nachhaltigkeitsgedankens hat die Branchenorganisation der in Österreich tätigen PVC-Hersteller, die API PVC- und Umweltberatung, vor zwei Jahren eine Plattform ("Forum Ökoeffizienz" - www.oekoeffizienz.at) ins Leben gerufen, die sich mit allen Aspekten von PVC, einem der bedeutendsten Kunststoffe des modernen Lebens, befasst. Nachhaltigkeit ist spätestens seit dem Umweltgipfel von Rio 1992 ein Leitprinzip der internationalen Wirtschaft. Laut Bundesministerium für Wirtschaft und Arbeit war Österreich neben Deutschland, den Niederlanden und Spanien unter den ersten EU-Mitgliedstaaten, die eine nationale Nachhaltigkeitsstrategie erarbeitet haben. Die "Österreichische Strategie zur Nachhaltigen Entwicklung" wurde am 30. April 2002 von der Bundesregierung beschlossen.
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