API PVC- und Umweltberatung
Österreichs Branchenvertretung der PVC-Hersteller
PVC im Brandfall: Berechenbar
PVC ist - mit einer Entzündungstemperatur von 330 bis 400 Grad Celsius
- schwer entflammbar. Aufgrund des hohen Chloranteils brennt PVC schlecht; wird
die Brandquelle entfernt, erlischt es.
Im Brandfall entstehende Gase aus PVC sind weniger toxisch als bei vielen
anderen Stoffen wie Wolle, Seide, Leder, Birkenholz.
Eventuell entstehende Dioxinmengen und Brandrückstände sind ähnlich
niedrig wie bei Hausbrandruß.
Der Einsatz von PVC senkt die Risiken der Brandentstehung und -ausbreitung.
Alle organischen Substanzen sind brennbar und setzen beim Verbrennen Schadstoffe
frei. Aber: "Selbst ein fiktives ,schlimmstes Material' könnte im
Ernstfall wenig Schaden anrichten, wenn zwei Faktoren entsprechend berücksichtigt
sind: Vorbeugender baulicher Brandschutz und die Verhinderung menschlichen Versagens",
sagt Dr. Friedrich Perner, der Branddirektor der Feuerwehr der Stadt Wien. PVC
sei bei weitem nicht der problematischste der im Bauwesen eingesetzten Stoffe.
Ganz im Gegenteil: "Mittlerweile weiß man, dass viele andere Baustoffe
weit unangenehmere Brandfolgen nach sich ziehen", resümiert der Feuerwehrexperte.
Er schätzt an PVC auch, dass sein Verhalten im Brandfall besonders gut
untersucht ist - PVC ist, im Gegensatz zu vielen anderen Baustoffen, "berechenbar".